STARTit-Podcast mit Kessler-Azubis

Sicherheit im Straßenverkehr

Präventionstag für Kessler + Co-Azubis

Für die Auszubildenden des Abtsgmünder Familienunternehmens Kessler + Co stand vergangenen Montag ein besonderer Aktionstag auf dem Programm: Statt in der Lehrwerkstatt verbrachten die Jugendlichen den Tag im Rettungszentrum Abtsgmünd. Gemeinsam mit der örtlichen Feuerwehr, der Polizei und dem Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr e. V. veranstaltete Kessler + Co einen Präventionstag. Ziel war es, die jungen Menschen für mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu sensibilisieren – insbesondere im Hinblick auf Alkohol- und Drogenkonsum sowie deren Auswirkungen auf die Wahrnehmung und das eigene Verhalten.

 

Laut dem Statistischen Bundesamt kommt es in Deutschland etwa alle 15 Minuten zu einem Unfall aufgrund von Alkoholkonsum. Daher ist es umso wichtiger, junge Menschen schon früh für dieses Thema zu sensibilisieren.  Aus diesem Grund besuchten rund 100 Lehrlinge der Firma Kessler + Co am vergangenen Montag das Rettungszentrum Abtsgmünd und durchliefen verschiedene Stationen zum Thema „Sicherheit im Straßenverkehr“. Mit Hilfe eines Fahrsimulators wurde durch Sichteinschränkungen und verzögerter Bremsreaktion das Fahren unter Alkoholeinfluss simuliert und die Gefahren aufgezeigt, die dadurch entstehen können.  Auch beim E-Scooter-Simulator durften die Auszubildenden virtuell durch die Straßen fahren. Ob spielende Kinder oder andere Verkehrsteilnehmer – in praxisnahen Beispielen wurden die Gefahren im Straßenverkehr simuliert und gleichzeitig die Aufmerksamkeit sowie die Reaktionsfähigkeit der Azubis auf die Probe gestellt.

 

Praxisnah blieb es auch beim Überschlagsimulator: Gut gesichert wurde ein Auto samt darinsitzendem Azubi auf den Kopf gestellt. Dadurch erlebten die Lehrlinge eindrucksvoll, wie sich ein Fahrzeugüberschlag anfühlt. Hier wurde deutlich, wie wichtig das Tragen eines Sicherheitsgurtes ist.

Beim anschließenden Lichttest war Schnelligkeit gefragt. Die Aufgabe war recht simpel: An der Reaktionswand galt es, in 60 Sekunden die aufblinkenden Lichter nach und nach auszuklopfen. Das Tragen einer Rauschbrille erschwerte das Ganze jedoch enorm. Das Ergebnis: Sowohl Reaktionsschnelligkeit als auch Treffsicherheit wurden durch die Brille deutlich beeinträchtigt.

 

Neben der Sensibilisierung für Sicherheitsthemen hatten die Lehrlinge die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und dabei lernen, wie Feuerwehr und Polizei zusammenarbeiten. Die Jugendlichen konnten auch selbst aktiv werden. Unter Anleitung der Feuerwehr durften die Lehrlinge mit einem hydraulischen Spreizer und einer hydraulischen Schere Eisenstangen verbiegen und zerschneiden. Auch eine Haustüröffnung, die in der Realität bei Bränden und anderen Notfällen immer wieder zum Einsatz kommt, wurde nachgestellt. Mit dem richtigen Werkzeug haben die Auszubildenden auch diese Aufgabe gut gemeistert.

 

Einen besonderen Abschluss bildete das interaktive Theater „Felix – gibt Gas: Atze lässt’s krachen“ des Ensembles TIE-Break. Die Lehrlinge wurden zu Regisseuren und Schauspielern zugleich. Als aufmerksame Beobachter und Mitwirkende konnten sie das Theaterstück zu Themen wie Neid, Aggressionen, Alkohol und Selbstüberschatzung im Straßenverkehr durch Fragen und Anweisungen an die Theatergruppe aktiv analysieren und mitgestalten. Dadurch wurden die vorher behandelten Themen nachhaltig vertieft.

 

„Solche Aktionstage sind ein fester Bestandteil einer Ausbildung bei Kessler + Co. Uns ist neben der fachlichen auch die persönliche Weiterentwicklung unserer Auszubildenden extrem wichtig. Der Präventionstag, den wir bereits zum 3. Mal veranstaltet haben, sensibilisiert die Lehrlinge hinsichtlich Verkehrssicherheit und fördert die jungen Menschen in Ihrer Persönlichkeitsentwicklung“, sagt Max Grimminger, Geschäftsführer von Kessler + Co.

 

09.03.2026